Alba schafft die Überraschung gegen München

2017-05-12T10:57:06+00:00 2017-05-12T10:57:06+00:00.

Drazen Kanazir

12/Mai/17 10:57

Eurohoops.net

Mit einem 1:1 geht es am Samstag, um 20:30 im Audi Dome weiter!

by Drazen Kanazir/info@eurohoops.net

Nach der deutlichen 95:68 Pleite in Game 1, hat das Team aus der deutschen Hauptstadt mit einem 83:76 Win gegen den FC Bayern München zurückgeschlagen. Mit dieser Performance haben die Berliner, diese Playoff-Serie für sich endgültig eröffnet .

Gleich zum Start der Partie haben die Albatrosse mit 7:2 losgelegt und den Münchnern gezeigt, dass man dagegenhalten will. Aber die Gäste aus der bayrischen Landeshauptstadt, haben in der Mercedes-Benz Arena klargemacht – warum sie in den Playoffs zu den Favoriten zählen. Die Mannschaft von Head Coach Sasa Djordjevic hat sich die ersten zehn Minuten mit 25:23 für sich entschieden.

Der Tabellensechste zeigte sich sehr kämpferisch und hat mit Beginn des zweiten Viertels, sehr gierig begonnen und ging mit 27:25 in Führung. Auch der Block von Niels Giffey gegen Nihad Djedovic in Spielminute 5:49, konnte man als Zeichen der Entschlossenheit verstehen. Ähnlich Fokussiert wie der Gastgeber, waren auch die Gäste in Person von Maik Zirbes. Der deutsche Nationalspieler packte beim Stand von 35:31, den Hammer aus und hat den Roten dabei geholfen – in die Halbzeit mit einem 50:41 Vorsprung zu gehen.

Die Mannschaft von Head Coach Thomas Päch, kam bärenstark aus der Pause und konnte die Bayern im dritten Abschnitt mit 21:8 auspunkten. Im letzten Viertel bestätigen die Albatrosse ihre Leistung, in dieser fast schon vorentscheidenden Partie und ließen nichts mehr anbrennen.

Für Alba Berlin war Niels Giffey mit 15 Punkten, 4 Rebounds, 3 Steals, 1 Assist und 1 Block, der Top-Performer in 30:21 Spielminuten. Abgesehen vom Small-Forward kamen von Point Guard Peyton Siva 13 Punkte und den Big-Men Tony Gaffney, sowie Elmedin Kikanovic jeweils 12 Punkte. Die Fans in der Hauptstadt haben eine richtige Playoff-Atmosphäre erzeugt und waren der sechste Mann auf dem Court.

Im Team der Bayern war Devin Booker mit 13 Punkten, der beste Punktesammler und war einer von fünf Spielern – mit mehr als 10 Punkten. Aber gegen diese giftigen Akteure von Alba, hat diese Performance nicht ausgereicht.